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F-Gase-Problematik

Wundern Sie sich vielleicht auch über die Preissteigerungen bei Kältemitteln? Wir möchten Sie hier über die Gründe informieren.

In 2017 sind die Preise für die marktgängigsten Kältemittel stark angestiegen und es kam zu zeitweisen Versorgungsengpässen. Dies hatte negative Folgen für Servicebetriebe des Kälteanlagenbauerhandwerks und für Anlagenbetreiber. Die Entwicklungen in den letzten Monaten waren in ihrer Rasanz und in ihrem Ausmaß so nicht absehbar und haben daher viele Unternehmen überrascht. Die Versorgungsengpässe betrafen dabei nicht nur Kältemittel mit einem hohen Treibhauspotential (z.B. R404A bzw. R507), die auf Grund ihrer Klimaschädlichkeit peu à peu vom Markt genommen werden sollen, sondern auch andere Kältemittel (z.B. R134a).

Der Zentralverband des deutschen Handwerks informiert hier ausführlich über die Gründe, die zur beschriebenen Situation führten. 

Am 19.08.2018 ist Meldeablauffrist!

Verordnung über Verdunstungskühlanlagen, Kühltürme und Nassabscheider: Meldeablauffrist beachten!

Die am 20.08.2017 in Kraft getretene 42. Verordnung zur Durchführung des
Bundesimmissionsschutzgesetzes (42. BImschV) richtet sich an Betreiber von
Verdunstungskühlanlagen, Kühltürmen und Nassabscheidern. Sie beinhaltet umfangreiche
Anzeige-, Betriebs- und Überwachungspflichten für Betreiber von Verdunstungskühlanlagen und
Nassabscheidern. Unternehmen haben ab dem 19. Juli 2018 einen Monat Zeit, ihre Anlagen der Behörde
anzuzeigen!

Hier können Sie die Information zum Thema Recht des VDKF herunterladen!

Ausbildungs-Geheimtipp

Wenn du auf der Suche nach einem besonderen Beruf bist, solltest du dich über die Ausbildung zum "Mechatroniker für Kältetechnik" informieren. Dieses Handwerk zählt zu den wenigen, die noch ein echter Geheimtipp sind. 

Noch, denn bislang ist dieser Beruf nur in Fachkreisen bekannt – allerdings mit spürbar steigender Nachfrage bei Schulabgängern jeder Schulart. Wer jetzt handelt und die notwendigen Qualifikationen mitbringt, wird für das kommende Ausbildungsjahr sicher noch einen Betrieb finden – und einen außergewöhnlichen Beruf dazu.

Ein sicherer Arbeitgeber

Einer der Ausbildungsbetriebe in der Nähe ist die Karl Schlegel GmbH in Dotternhausen. Unser modern geführtes Familienunternehmen bildet jedes Jahr zwei angehende "Mechatroniker/in für Kältetechnik" aus. Und wie es nur in einem inhabergeführten Handwerksbetrieb möglich ist, werden hier berufsbegeisterte Jugendliche in einem familiären Umfeld gefördert und dabei sorgsam auf das vor ihnen liegende Arbeitsleben vorbereitet.

Ein kleines Team von spezialisierten Arbeitskollegen gewährleistet die professionelle Betreuung jedes Lehrlings, bis hin zu einer individuellen Ausbildung und optimalen Vorbereitung auf einen erfolgreichen Abschluss. Besonders wichtig ist Firmeninhaber Thomas Schlegel außerdem die Entwicklung sozialer Kompetenzen im Mitarbeiterkreis, aber ebenso durch den direkten Kontakt mit Kunden. Außerdem bestehen beste Voraussetzungen für ein langfristig sicheres Arbeitsumfeld. In schwankenden Konjunkturphasen der Wirtschaft bietet das kaum ein anderer Arbeitgeberzweig in vergleichbarer Weise, wie das deutsche Handwerk.

Es geht nicht ohne Kältetechnik

Auf ihrem Weg erleben Auszubildende abwechslungsreiche dreieinhalb Lehrjahre in der Werkstatt genauso wie im Außendienst oder in der Schule. Am Ende winkt mit bestandener Abschlussprüfung der Gesellenbrief für den hochqualifizierten Handwerksberuf "Mechatroniker/in für Kältetechnik". Dessen Wissen und handwerkliche Fähigkeiten sind immer dann gefragt, wenn gekühlt und klimatisiert werden muss.

Das ist zum Beispiel in industriellen und landwirtschaftlichen Betrieben, in Supermärkten oder in Ladengeschäften der Fall, wo Lebensmittel frisch verarbeitet, gelagert und verkauft werden. Darüber hinaus kann praktisch jedes große Industrieunternehmen viele Produktionsprozesse seiner Güter nur mit dem Einsatz von Kältemaschinen sicherstellen. Auch der professionelle Wintersport oder die Freizeitindustrie brauchen Kälteanlagen, wenn Skipisten beschneit, Eisbahnen gefroren oder Schwimmbäder klimatisiert und entfeuchtet werden müssen. Und kein digitales Endgerät funktioniert ohne die Klimatisierung der dafür notwendigen Rechenzentren. 

Sogar das zukunftssichere Klimatisieren und Beheizen von Gebäuden mit Wärmepumpen fällt in das breit gefächerte Arbeitsgebiet eines Kälte-Klima-Fachbetriebs. Denn wer sein Haus oder Firmengebäude zukünftig nicht mehr mit fossiler Energie wie Gas und Öl, sondern einer umweltfreundlichen Lösung beheizen möchte, der lässt sich eine moderne, elektrisch betriebene Wärmepumpe einbauen. Diese kann oft sogar kühlen und funktioniert im Grunde wie eine Kälteanlage, warum viele dieser Heizungsanlagen ebenfalls durch Mechatroniker für Kältetechnik in Betrieb genommen werden. 

Gefragte Spezialisten

Die Arbeiten an Kälte-, Klimaanlagen und Wärmepumpen sind also sehr vielfältig, bedürfen aber einer gründlichen Ausbildung. Da diese Systeme mit speziellen Kältemitteln betrieben werden, muss ein Installateur über diese Stoffe und deren richtigen Verwendung in einer Kälteanlage ganz genau bescheid wissen. Darum sind ausgebildete Mechatroniker für Kältetechnik sehr gefragte Spezialisten mit einem breiten Fachwissen. Und wer ein Händchen für Informationstechnologien, Software, oder digitale Endgeräte mitbringt, ist in diesem Beruf ebenfalls genau richtig. Denn viele Kälteanlagen werden heute per Fernwartung überwacht und sogar bedient. Darum gehören Elektronik und Steuerungstechnik heute ebenfalls zum Handwerkszeug eines Mechatronikers für Kältetechnik – was die Berufsbezeichnung auch treffend ausdrückt.

Alles notwendige Wissen lernen Auszubildende aufbauend auf den vorhandenen Schulkenntnissen von der Pike auf in ihren Betrieben, in ihrer Berufsschule und während mehrer überbetrieblicher Lehrunterweisungen an spezialisierten Bildungseinrichtungen wie der Bundesfachschule-Kälte-Klima-Technik. Dafür stehen eine moderne Infrastruktur und die benötigten technischen Möglichkeiten bereit.
Wer also gerade auf der Suche nach einer besonderen Berufsausbildung ist, technisches Interesse und viel Neugier mitbringt, der ist eingeladen, seine Bewerbung an die Karl Schlegel GmbH zu richten, egal ob Junge oder Mädchen. 

Wie wir mit adiabater Kühlung Mensch und Maschine helfen

Industrieunternehmen mit großen Produktionshallen und vielen Dreh- Fräs- und Schleifmaschinen stehen alle vor derselben Frage: Wie lassen sich Produktionshallen so kühlen und belüften, dass die Mitarbeiter zufrieden sind, dass eine hohe Produktivität gewährleistet ist und dass kein Schmutz von außen eindringt? 

Das Kernproblem entsteht überall dort, wo Maschinen Abluft- und Absaugeinrichtungen brauchen. Durch die entsteht in der Halle ein Unterdruck mit allen negativen Folgen: die Mitarbeiter fühlen sich unwohl, Schmutz und Pollen dringen von außen ein, Störungen häufen sich, die Produktivität sinkt.

Die meisten Betriebe behelfen sich durch offene Dachluken oder Hallentore. Doch die sind nicht die Lösung. Denn so kommt noch mehr Schmutz von außen in die Innenräume und für die Mitarbeiter ist der Durchzug fast schlimmer als der Unterdruck.

Experten raten häufig zu teuren Wärmerückgewinnungsanlagen. Doch auch die sind für die wenigsten Betriebe eine Lösung. Denn erstens sind sie teuer, zweitens brauchen sie viel Platz und drittens sind die wenigsten Hallendächer auf die hohe Last solcher Anlagen ausgelegt.

Die Lösung heißt adiabate Kühlung. Die Lösung heißt INTRCOOLL®.

Bis vor kurzem gab es keine kostengünstige Möglichkeit einer hygienisch einwandfreien Kühlung und Belüftung von Produktions- und Gewerbehallen. Das ist jetzt vorbei. Endlich können wir Ihnen ein System anbieten, das für Sie die Lösung bringt.

Der INTRCOOLL® wurde speziell für die Kühlung und Lüftung von Gewerbe- und Industriehallen entwickelt. Die Kühltechnologie basiert auf einem zweistufigen Kühlprinzip: indirekte / direkte Verdunstungskühlung, die adiabate Kühlung.

Indirekte / direkte Verdunstungskühlung ist ein natürliches Kühlverfahren, das die Außen- und Umgebungsluft in zwei Stufen kühlt. Die Vorteile: 

  • erschwinglich in der Anschaffung
  • unschlagbar günstig im Betrieb
  • ohne Kältemittel

Mit dem INTRCOOLL® sparen Sie 80% der Betriebskosten. Wer verstehen will, wie das funktioniert, muss wissen, was Verdunstungskühlung ist und was "adiabat" bedeutet?

Bei der Verdunstung von Wasser in vorbeiströmende Luft wird die Luft abgekühlt. Wenn Sie über angefeuchtete Haut pusten, spüren Sie unmittelbar die Kühlung der Haut durch die Verdunstung. Stärker ist der Kühleffekt, wenn Sie beispielsweise ein nasses T-Shirt im Wind kalt am Körper spüren. Das T-Shirt ist in dem Fall der Träger für Wasser, das von der vorbeiströmenden Luft verdunstet wird. Die Kühlung, die Sie spüren, ist die Verdunstungskühlung.

Verdunstung ohne eine zusätzliche Wärme- oder Kältequelle wird adiabate Verdunstung genannt. Das Wort stammt aus dem Griechischen und bezeichnet eine Zustandsänderung ohne direkte Wärme zu- oder Wärmeabfuhr. Beim INTRCOOLL® wird also keine zusätzliche Wärmeenergie zum Verdunsten des Wassers hinzugefügt, daher ist diese Kühlung adiabat. 

Da keine Energie hinzugefügt wird, fallen dafür auch keine Kosten an! Aber das ist noch nicht alles. Drei Betriebsarten sparen zusätzlich Energie und Geld.

1. Freikühlungsbetrieb

Wenn im Herbst und Frühling die Sonne scheint, kann die Umgebungstemperatur noch recht niedrig sein. Während jede umwälzende Klimaanlage zum Kühlen mechanische Systeme benötigt, leitet INTRCOOLL® kühle und frische Außenluft in das Gebäude. Kostenlos!

2. Einstufiger Kühlbetrieb

Wenn die Tage trockener sind und die Temperaturen gemäßigt, kühlt dieser Kühlbetrieb Ihr Gebäude wirksam und schafft zudem die richtige Feuchtigkeit für ein angenehmes Raumklima. Im Ein-Stufen-Kühlbetrieb liegt der Wirkungsgrad bei rund 90 Prozent.

3. Zweistufiger Kühlbetrieb

Wenn im Sommer die Temperaturen steigen, schaltet der INTRCOOLL® auf zweistufig. Die erste Stufe nutzt kaltes Wasser zum Vorkühlen der Umgebungsluft. In der zweiten und direkten Kühlstufe wird die Luft durch das Verdunstungskühlmedium weiter abgekühlt. Im Zwei-Stufen-Kühlbetrieb liegt der Wirkungsgrad bei rund 116 Prozent!

Wenn Sie das einfache Prinzip überzeugt und Sie mehr wissen wollen zu INTRCOOLL®, dann nehmen Sie jetzt den Hörer in die Hand und rufen Sie uns an: 07427 94 77 32-0. Wir freuen uns auf Ihr Interesse.

35 Jahre Zusammenarbeit: Schlegel und Aermec

Die Geschichte von Aermec beginnt 1963 mit der Gründung der Marke. Aermec gilt als der erste Hersteller von Klimaanlagen in Europa. Die Zusammenarbeit mit SCHLEGEL reicht fast so weit zurück: Die beiden Partner sind stolz auf eine 35-jährige Kooperation in Sachen Klima.

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Auf dem Vormarsch: die natürliche Klimaanlage

Das Wetter wird in Folge des Klimawandels immer extremer. Es drohen heiße, trockene Sommer und kalte, niederschlagsreiche Winter. Insbesondere unter den Sommern leiden zunehmend auch die Mitarbeiter hiesiger Unternehmen. Produktionsausfälle sind die Folge.

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Kältemittel Wasser: Ein Gewinn für Ihr Unternehmen

In den kommenden Jahren werden die derzeitigen Kälteanlagen den gesetzlichen Anforderungen nicht  mehr genügen. Die Auswirkungen der F-Gase-Verordnung und die daraus resultierende ungewissen Preisentwicklung bei HFKW-Kältemitteln sowie stetig steigende Stromkosten belasten die Kälteerzeugung zusätzlich. Umso wichtiger ist es, schon heute neue Wege ins Auge zu fassen.

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F-Gas Verordnung: Was heißt das für ihr Unternehmen?

Seit dem 01. Januar 2015 gilt die Verordnung (EU) Nr. 517/2014 über fluorierte Treibhausgase. Die Verordnung sieht eine neue Gewichtung von Kältemittelfüllmengen und die stufenweise Reduzierung der Mengen der in Verkehr gebrachten teilfluorierten Kohlenwasserstoffe vor. Wie wirkt sich das auf Ihre Anlagen aus?

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